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20.01.2026, 10.19

Im ökumenischen Gottesdienst vom So, 18. Januar stellt der Verein Weltsozialprojekt das neue Projekt „Stiftung Digger“ vor.

Der Verein Digger wurde 1998 gegründet, Frédéric Guerne war der Initiant, seither engagiert sich die Stiftung für die Beseitigung von Minen, die in Feldern vergraben sind. Seit 1997 sind Antipersonenminen weltweit verboten, dennoch sind sie bis heute Realität. Die Räumung von verminten Felder ist personal- und zeitintensiv und zudem lebensgefährlich. Von Hand bediente „Minen-Spürer“ und seit neuestem auch ferngesteuerte Mini-Bagger suchen und finden die Antipersonenminen, sie zermalmen die Minen oder lösen eine Explosion aus.
Mittlerweise sind die Maschinen in 16 Ländern im Einsatz, u.a. in Bosnien-Herzegowina, Kroatien, in Kambodscha, Mali oder Mosambik. Das letztgenannte Land ist das erste „Minen-freie“ Land der Welt.

Die Stiftung hat den Sitz in Tavannes und betreibt seit 2011 dort auch ein kleines Museum.

Der Vorstand des Weltsozialprojekts dankt herzlich für die Unterstützung und das Vertrauen.

Für den Verein Weltsozialprojekt Steinhausen, Aldijana Majdancic, Präsidentin